Reisetraumland

wenn wir noch einmal den Boardingpass vorzeigen müssen…

Noch bevor es hell wird, klingelt der Wecker. Es ist 4:30 morgens und wir wissen jetzt schon: das wird ein laaanger Tag. Wir packen, erledigen die letzten Kleinigkeiten, gehen mt Lina eine große Parkrunde, machen uns fertig und verlassen das Haus um 7:30 Uhr und damit nur 30 Minuten später als geplant. Der Verkehr ist gnädig zu uns und so sind wir gegen 8:00 Uhr am Check-In. Insgesamt zeigen wir 5 Mal unsere Boardingpässe vor, bevor wir überhaupt ins Flugzeug einsteigen und drinnen dann nochmal.
Der Flug selbst ist ok – man merkt einen deutlichen Unterschied zu unserem letzten Flug in einem Airbus 380 mit Lufthansa. So ein Airbus 330 ist schon unglaublich klein und eng. Irgendwie gehen die 10,5 Stunden aber doch vorbei und wir sind in Miami. Herr Schatz möchte am liebsten da bleiben. Zu groß ist die Sehnsucht nach South Beach. Aber nix da, es geht weiter und das bitte zack zack, der Anschlussflug wartet nicht.
Die nervige Prozedur (Immigration, Gepäck holen, Zoll, Gepäck wieder abgeben, Security) meistern wir gerade noch rechtzeitig und sind 10 Minuten vor Abflug am Gate. Der Flughafen ist aber auch echt groß und wir laufen gefühlte 5km. Die Mitarbeiterin beim Boarding ist „not amused“, als wir ihr erklären, dass wir noch auf Herrn und Frau Hase warten müssen, die in den nächsten Minuten kommen werden. Und das, nachdem sie uns so mühevoll ausgerufen hat… „Swen Kotsch“ war wieder am Besten – deutsche Namen sind eben doch eine Zumutung für den nordamerikanischen Durchschnittsbürger. Vollzählig geht unsere kleine Reisegruppe wenige Momente später an Board. Nicht jedoch ohne unseren Boardingpass nochmal vorgezeigt zu haben. Ist ja klar. Die Boeing 737 ist super geräumig und irgendwann sind auch diese 5 Stunden vobei. Endlich sind wir da!
Viva Las Vegas!
Wir holen unser Auto ab, suchen uns einen Midsize SUV aus (Chevrolet Captiva) und Frau Hase fährt uns in unser Hotel – das „The 4 Queens“. Downtown Las Vegas ist noch hässlicher und dreckiger als der Strip, soviel ist schon mal sicher. Wir werfen unsere Sachen im Zimmer ab und gehenn essen. Eigentlich sollte es so ein Steak & Lobster Dings im Tony Romas werden, aber 40 Minuten wollen wir nicht warten und so wird es nach etwas hin und her ann ein Sandwich im Subway. Zum Abschluss des Tages laufen wir noch einen Moment draußen rum und machen das obligatorische „The 4 Queens“ Foto.

4queens

Gute Nacht!

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Fazit
The 4 Queens (€ 80,00 pro Nacht): sauber, ordentlich, aber recht alt mit einer guten Portion Trash Charme

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