Reisetraumland

Tag 9… von North Conway nach Burlington

Heute nehmen wir euch mit auf den höchsten Punkt an der Ostküste der USA: den Mount Washington. Die Sonne ist auch wieder zurück und der Tag verspricht mit 25°C wunderschön zu werden.

Auf den Mount Washington kommt man entweder mit der Bahn, zu Fuß, per geführter Tour oder im eigenen Auto. Am Mauthäuschen steht ein extra großes Schild, das vor der Fahrt im eigenen Auto warnt, sollte man Höhenangst haben. Wir wagen es dennoch, zahlen die 36 $ für uns beide und fahren los. Der Schatz ist clever und hängt sich einfach an 2 Kleinbusse der geführten Touren dran. So wissen wir immer genau, wie schnell man fahren kann und wo die besten Aussichtspunkte sind. Und wenn uns jemand entgegen kommt, machen wir einfach das gleiche, wie die beiden Kleinbusse – wo die lang passen, reicht es für uns allemal. Jaaaahaaa, der Schatz hat eben nicht nur rote Ohren und einen Puschelschwanz, sondern ist auch schlau wie ein Fuchs.

Oben angekommen, ist die Aussicht super – das finden auch die andern 200 Touristen hier. Für ein Foto vom höchsten Punkt muss man sich tatsächlih anstellen – oder man passt halt den kurzen Moment dazwischen ab, hat dann natürlich aber kein Selfie. Tja, man muss halt Prioritäten setzen.

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Auf dem Weg nach unten halten wir an den vielen Aussichtsplätzen an, um Fotos zu machen und den Bremsen die Möglichkeit zu geben, ein wenig abzukühlen.

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Inzwischen ist es mittags und auf unserem Weg in Richtung Burlington (das in Vermont, nicht in Massachusetts) liegt der Chrystal Cascades Wasserfall, zu dem wir – mal wieder über Stock und Stein – hinwandern.

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Wir wollen gerade den Rückweg antreten, da spricht uns ein Amerikaner an, woher wir denn kämen. Ah Deutschland. Toll. Guten Morgen. Er wäre gerade in Irland gewesen. Da sind ja auch so viele Deutsche. Ja. Ich fange einen leicht mitleidigen Blick seiner Frau auf und denke, dass sie vermutlich bereits vor 5 Minuten mitbekommen hat, dass wir weiter wollen. Nachdem wir nun die Reiseabenteuer von dem Herren kennen, geht es weiter – zum nächsten Wasserfall – wie könnte es anders sein. Zum Glen Ellis Wasserfall kommt man über einen hüschen – ebenerdigen – Weg an einem Fluss entlang. Nur zum Schluss muss man gefühlt 100 Stufen runtersteigen, der Ausblick ist es aber allemal wert.

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Während wir unsere Fotos machen und auf den Felsen herumklettern, ruft uns ein junger Mann zu, dass er nicht wusste, dass wir hier unten seien und uns hoffentlich nicht ins Foto gelaufen sei. Wir sagen, dass er sich keine Sorgen machen soll und alles gut sei. Was daran als Aufforderung zu einem längeren Gespräch zu verstehen war, ist mir schleierhaft. Jedenfalls erzählt er uns so allerhand aus seinem Leben, merkt aber glücklicher Weise, dass wir nicht sooo gesprächig sind und wünscht uns noch „Happyy Trails“. Was ist das mit den Amerikanern? Haben die denn keine Freunde, niemanden zum Reden? Oder sind sie einfach nur ein sehr kommunikatives, freundliches Völkchen?

Auf dem Weg zu unserem letzten Wasserfall tauschen wir meine neuen Schuhe bei 2 unfassbar lustlosen Mitarbeitern von Reebok erfolgreich gegen ein Paar ohne ausgerissene Naht um. Der Sabbataday Wasserfall ist in einer Schlucht und unglaublich fotogen. Wir bedauern ein wenig, nicht mittags hier gewesen zu sein – dann scheint die Sonne genau auf den Pool am Ende des Wasserfalls und es wäre warm genug zum Baden gewesen.

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Im Anschluss fahren wir durch die Berge nach Burlington in unser Motel 6. Morgen geht es dann weiter nach Kanada.

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