Reisetraumland

Tag 6… von Bangor nach North Conway

Geplant war ein möglichst früher Aufbruch und tadddaaaaa: um 8 Uhr morgens sind wir schon wieder unterwegs – heute in Richtung White Mountain. Wir nehmen wieder die Landstraße, dieses Mal die Route 2 Richtung Westen. Es herrscht klare Aufgabenteilung: der Mann fährt die Frau navigiert. Wo das hinführt, weiß jeder: ins Nirgendwo. Und genau da stehen wir dann auch so gegen 12 Uhr mittags auf der Suche nach einer besonders malerischen überdachten Brücke.

Es hilft alles nichts, wir fahren wieder ein Stück zurück und siehe da, der Weg ist ausgeschildert und wir finden die 1872 errichtete Holzbrücke mt Dach. Damals waren die Amerikaner nämlich so schlau, ihre Holzbrücken zum Schutz vor der Witterung zu überdachen. Gut, man hätte sie auch aus Stein bauen können – wäre dann allerdings nicht so hübsh.

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Laut Informationsheftchen soll es auf dem Weg ein paar Meilen weiter in Gorham gleich noch eine zweite überdachte Brücke geben. Die finden wir allerdings nicht, denn es stellt sich heraus, dass es sich dabei um ein anderes, nur ca. 60 Meilen entferntes Gorham handelt. Ist schon praktisch, wenn man aus lauter Ideenlosigkeit sentimentalen Gründen, bei der Gründung neuer Siedlungen immer wieder den heimatlichen Ortsnamen recycelt.

Kurz bevor wir unser Hotel erreichen, machen wir noch einen Abstecher zu den Jackson Falls. Die heißen natürlich nicht wegen Michael, sondern wegen der Nähe zum Städtchen Jackson so. Endlich kann ich auch mal meine neuen Graufilter ausprobieren und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden (das ist das Bild mit dem weißen, wie verwischt aussehenden Wasser).

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Das Hotel hat der Schatz ausgesucht und erst vor zwei Tagen gebucht. Gleich im Anshluss haben wir die Nachricht erhalten, dass für uns trotz anderslautender Buchung leider kein Zimmer mit Kingsize Bett mehr da sei, weil die in der Standardkategorie alle ausgebucht wären. Man hätte uns ein Zimmer der gleichen Kategorie, aber mit kleinerem Bett reserviert und wir sollen Bescheid sagen, falls das nich akzeptabel sei. Das kann ja mal passieren, aber der Schatz scheint ein bisschen geknickt deswegen. Beim Einchecken teilt uns die Rezeptionistin freudestrahlend mit, dass sie uns ein kostenloses Upgrade in ein Kingsize Zimmer mit Mountainview gegeben hätte. Der Schatz strahlt und ich entscheide, dass er ab jetzt gerne die Buchung von all unseren Hotelzimmern übernehmen darf.

Den Abend verbringen wir chillend im Hotel – hauptsächlich auf unserem riesigen Bett sitzend: endlich mal wieder funktionierendes, schnelles Internet und dazu diese Ruhe. Herrlich!

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