Reisetraumland

Tag 18… von Lake Placid nach Parsippany

Fotos folgen 😉

Unsere Reise neigt sich dem Ende zu und wir müssen zurück nach NYC. Weil ich ein kleiner Schisser bin, möchte ich nicht den gesamten Rückweg am letzten Tag vor dem Flug bewältigen. Was da alles passieren könnte und am Ende verpasst man noch den Flug – nicht auszudenken. Also legen wir heute schon einmal einen guten Teil des Wegs zurück und haben dann noch 2 Übernachtungen vor den Toren von NYC – weit genug von der Hektik der Stadt entfernt und geichzeitig nah genug am Flughafen, um meine Nerven zu beruhigen. Und klar, da fällt die Wahl auf Parsippany – wieso auch nicht – ist schließlich ein Vorstadtkaff wie jedes andere und hat wenigstens einen lustigen Namen.

Als erstes fahren wir allerdings noch auf den Whiteface Mountain hoch. Der Aussicht wegen – jedenfalls nicht wegen der angenehmen Temperaturen, denn hier oben sind es derzeit -3°C und es weht der eisigste Wind, den wir je erlebt haben. Ich verfalle wie die Amerikaner schon in lauter Superlative, aber der Wind hat es wirklich verdient. Wir können es gar nicht fassen, welche Schmerzen Wind verursachen kann. Die Aussicht ist dann aber wirklich lohnenswert und man sieht mal, wieviele Berge fast völlig rot vom Laub der Bäume sind. Großartig.

Danach geht es über die Route 73 nochmal praktisch durch den gesamten Adirondacks Park in Richtung Süden. Das Navi berechnet, dass wir etwa 5 Stunden bis zum Ziel brauchen werden. Wir meinen, dass wir das locker überbieten können und halten an diversen Aussichtspunkten an, machen ein paar Fotos und genießen die Ruhe. In solchen Momenten würde ich gerne die Gedanken vom Navi kennen. Das sieht ja nicht, was wir machen und muss uns für absolut verpeilt halten. Für die ersten 30km brauchen wir so mehr als eine Stunde.

Sobald wir aus dem Adirondacks Park raus sind, hält uns nur noch die rigorose Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn auf und wir fahren schleichen mit maximal 100km/h durch den neuerlichen Regen zu unserem Hotel. Kein Wunder, dass hier so viele Unfälle passieren – man schläft auf halber Strecke aus reiner Langeweile ein.

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