Reisetraumland

Tag 15… von Montreal nach Lake Placid

Fotos folgen 😉

Jetzt wird’s wintersportlich – könnte man jedenfalls denken, denn wir fahren in den Adirondacks Park nach Lake Placid und hier haben immerhin 1932 und 1980 die olympischen Winterspiele stattgefunden. Noch trennen uns jedoch ca. 180km, ein Besuch bei meinem Lieblingskreativladen Michael’s und die US amerikanische Grenze von unserem Ziel. Vor allem die beiden letztgenannten Tagesordnungspunkte stehen auf der Favoritenliste vom Schatz nicht sonderlich weit oben.

Zum Abschied von Montreal gibt es die leckersten Eggs Benedict in einem Frühstückscafé im Herzen der Stadt. Gut gestärkt fahren wir los, erwischen wegen Bauarbeiten und einer eher touristenunfreundlichen Beschilderung wieder nicht die richtige Auffahrt zur Autobahn und landen schnurstracks im nächstgelegenen Michael’s, wo wir die nächsten 2 Stunden verbringen. Insbesondere für den Schatz ist es ein Fest – er genießt jede Minute. Wenigstens haben sie hier kostenloses WLAN.

Dass die Idee tatsächlich nicht die beste war, zeigt sich bei der Weiterfahrt. Es ist inzwischen 15:30 Uhr und damit Rush Hour. Und wie die meisten Dinge in Nordamerika, so hat auch der Stau weitaus größere Ausmaße als in Berlin. Nur ca. 1,5 Stunden später sind wir aus der Stadt raus und kurz danach an der Grenze zu den USA.

Der Grenzbeamte muss einen ganz schlechten Tag gehabt haben und ist eher unfreundlich. Er lässt uns praktisch die gesamte Route unserer Reise aufsagen (ein Glück nicht auch noch rückwärts) und will dann noch auf den Rücksitz schauen. Da sieht’s aus, wie bei Hempels unterm Bett und wir dürfen weiterfahren. Womöglich schien ihm das dann doch zu mühsam und wenig lohnend.

Als wir im Adirondacks Park ankommen, ist es bereits dunkel und es regnet. Heavy rain war angesagt, wir finden, dass es das eigentlich nicht so richtig trifft. Irgendwie müsste es „aus Eimern Gallonen“ oder so ähnlich heißen. Wir hatten unterwegs bei einem A&W Burger gegessen und verziehen uns nur noch in unser Hotelzimmer.

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