Reisetraumland

Monumentale Eindrücke

Wir sind wieder früh wach, gehen den Morgen aber entspannt an. Jaja, das kennt man von Frau Schatz gar nicht und es fällt ihr auch schwer genug. Aber so ist es entspannter für alle und damit auch viel urlaubiger und das wollen wir ja auch. Irgendwie.
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Klopf, klopf.
Jaa?
Wir gehen jetzt.
Wohin?
Na zum Auto. Es ist jetzt 10 Uhr.
Oh, echt? Bei uns ist es auf allen Uhren 9 Uhr. Huch.
Das ist die Zeit von Las Vegas. Hier ist es eine Stunde später.
Ach, und wir sitzen hier und warten, dass die Zeit bis 10 Uhr vergeht. Na wir packen schnell zusammen und kommen runter.
Ja, macht in Ruhe.

Das passiert, wenn an in einer Gegend unterwegs ist, in der sich nicht mal die Funkmasten einig sind, wo weche Zeitzone gilt und man mit dem ganzen Jetlag eh schon verwirrt genug ist.
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Jedenfalls gehen wir erstmal bei den Locals im Ranch House Frühstücken. Und wir können uns Zeit lassen, denn wir haben soeben eine Stunde gewonnen (es war doch erst 9 Uhr). Frau Schatz verlässt sich bei der Wahl des Frühstücks auf den Tipp der Kellnerin. Biscuits mit Ham und Eiern stellen sich als trockenes, salziges Brötchen mit einem Hamburgerpatty, einem Spiegelei und einer nicht näher definierbaren, weißen Soße raus. Bei dem Hackfleisch mit Soße fehlen eigentlich nur noch die Kapern und ein bisschen Säure und schon hätte man Königsberger Klopse. Zum Frühstück. Aber hey, wenn man das Fleisch weglässt, sind die Eier mit dem Brötchen echt lecker.

Und dann geht es weiter – Richtung Nordosten zum Monument Valley. Damit beginnt der völlig unbekannte Teil der Reise. Nach knapp 3 Stunden sind wir schon da und weil es noch so früh ist, fahren wir weiter bis nach Mexican Hat und checken in unserem Motel ein. Uns allen ist ganz schön mulmig als wir zu unseren Zimmern gehen. Wirklich schön ist es hier nicht. Überraschender Weise sind die Zimmer von innen ordentlich und sogar hübsch. Nur das von Herrn und Frau Schatz riecht etwas muffig.

Nach einer kurzen Pause fahren wir die 22 Meilen zurück zum Monument Vally. Bereits der Weg dorthin ist sehenswert.

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So schön hatten wir es uns nicht vorgestellt – und wir sind noch nicht mal im Valley drin. Wir zahlen also den Eintritt von $ 5,00 pro Person, parken erstmal am „The View“ Hotel und genießen die Aussicht.

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Und dann geht es endlich auf die Dirtroad den Scenic Drive entlang. Frau Hase fährt und gerät dabei nur sehr selten in Stress. Die Straße kann man als herausfordernd beschreiben. Es bleibt ein absolutes Rätsel, wie hier ganz normale Autos langfahren können. Unser kleiner SUV schafft die komplette Strecke inklusive der einen steilen Steigung mit dem tiefen, losen Sand, obwohl wir weder high clearance noch 4WD haben. Mehr Spaß hätte man aber sicher mit einem richtigen Jeep.

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Nach gut 3 Stunden sind wir einmal rum und wieder am Ausgangspunkt.

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Wir machen die letzten Fotos und fahren im Dunkeln heim. Unterwegs essen wir im San Juan Inn so ein richtig leckeres Sirloin Steak.

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Fazit:

Mexican Hat Lodge ($108 pro Nacht): von außen eher unspektakulär bis schäbig, die Zimmer hingegen hübsch und sauber
San Juan Inn Restaurant: sehr lecker und nicht so teuer wie das Swinging Steak

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