Reisetraumland

Menorca: Sonne, Strand und schönste Steine

Heute wird der schönste Tag unserer Reise, denn heute scheint die Sonne und wir werden um 9 Uhr von Antonio zu einem Tagesausflug abgeholt.

Wir hatten uns wegen anhaltendem Baulärm ringsum bei der Agentur beschwert, die uns das Ferienhaus vermietet hat. Als Entschädigung haben wir nun das große Vergnügen, von einem Einheimschen herumgeführt zu werden, der hier seine Dienste als personal Tourguide zur Verfügung stellt. Wir nehmen Platz in seinem Van und schon geht es los.

Wir haben uns einen Besuch von Pedreres de s’Hostal und von Ciutadella de Menorca gewünscht. Antonio zeigt uns jedoch als aller erstes den Leuchtturm von Favàritx inmitten einer beeindruckenden Landschaft aus Schiefer.

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Hier ist alles schwarz, weiß und grau. Erst als der Himmel etwas aufklart, kommt ein bisschen Farbe auf die Fotos.

Im Anschluss geht es durch Felder und Wiesen Richtung Ciutadella zum (ehemaligen) Steinbruch Pedreres de s’Hostal. Heute ist der Eintritt frei – endlich mal ein Vorteil der Vorsaison. Man kann durch den alten Steinbruch und durch den neueren Teil laufen. Besonders bei dem neuen Bereich sind die Wände beeindruckend hoch und fotogen.

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Im alten Bereich ist alles verwachsen, hier sind in den verschiedenen Bereichen sogar kleine Gärten angelegt.

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Nach unserer ausgiebigen Erkundungstour, bei der wir uns nur einmal verlaufen haben (das ist hier aber auch wirklich verwirrend ausgeschildert), geht es weiter nach Ciutadella. Hier trinken wir erstmal einen Kaffee und während Mutti den hiesigen Markt unsicher macht, gehen wir mit Antonio auf Entdeckungstour. Und Ciutadella ist ja so schön mit all den kleinen Gässchen, den Hinterhöfen und den vielen hübschen Läden, in die ich alle rein möchte.

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Eigentlich wollten wir jetzt essen, aber so wirklich Hunger haben wir noch nicht und so zeigt uns Antonio erst noch 2 wunderschöne Buchten. Die Cala Galdana sehen wir von oben.

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Bei der Cala Mitjana können wir mit dem Auto bis nach unten fahren und müssen nur ein paar Schritte zum Strand laufen.

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Nach dem Strand gibt es noch ein letztes Highlight, über das ich mich persönlich ganz besonders gefreut habe. Wir schauen uns eine dieser ganz alten Fundorte der Talayot-Kultur an. Und ich frage mich an solcher Stelle immer wieder, wie die das mit den Steinen hinbekommen haben. Mysteriös, soviel ist sicher.

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Und damit endet unser schönster Tag auf Menorca. Wir haben viel gesehen und nicht zuletzt durch den heutigen Tag Lust auf mehr. Morgen geht es schon wieder nach Hause und so ist auch dieser Reisebericht nun zu Ende.

Gute Nacht und auf Wiedersehen


Fazit

Antonio Rodrigo (ca. €300 pro Tag): sehr sympatischer Reiseführer, der sich hervorragend auskennt und alle unsere Wünsche umgesetzt hat

Faro de Fevàritx: beeindruckende, wilde Landschaft und ein (leider meist geschlossener) Leuchtturm

Pederes de s’Hostal: alter und neuer Steinbruch, für den man in etwa 1 Stunde einplanen sollte

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