Reisetraumland

Das waren ganz schön viele Tiere…

Eigentlich hatten wir gedacht, wir werden heute Nacht wie Steine schlafen – tief und fest. Da hatten wir dann wohl die Geräuschkulisse unterschätzt. Wenn man so viele verschiedene und unbekannte Geräusche hört, ist es ziemlich schwierig, sich zu beruhigen und einzuschlafen. Und heute Nacht hat es geregnet aber so richtig. Gegossen sollte man wohl besser sagen. Das hört sich in einem Zelt ja auch noch viel dramatischer an als in einem Haus mit richtigem Dach. Zwischenzeitlich hatte ich schon befürchtet, unser Auto könnte weggeschwemmt werden.

Morgens um 6:00 Uhr ist alles nass und es ist unglaublich kalt (draußen und im Zelt). Ich schätze, das sind maximal 15°C – eher weniger. Draußen dampft alles und man kann den eigenen Atem sehen, was aber wohl eher an der hohen Luftfeuchtigkeit als an der Kälte liegt. Erst als die Sonne rauskommt, wird es warm. Frühstück gibt es ab 7:30 Uhr und bis dahin bummeln wir halt rum. Das Essen ist gut, der Service auch und so machen wir uns satt zur Rezeption auf, um ein paar Ausfahrten zu buchen. Es sieht nicht gut aus – zu wenig Gäste und unter 4 Leuten fährt er nicht. Nun ja, man kann ja auch alleine umher fahren. Auf dem Weg zu unserem Zelt erstehen wir die letzte Milch und ein paar andere essentielle Dinge im mini Supermarkt und treffen sogleich die ersten Tiere. In den Bäumen toben kleine (und größere) Vervet Affen.

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Später fahren wir in den Park und hier sehen wir soooo viele Tiere, wir sind ganz hin und weg:
Giraffen (mindestens 8)
Kudu (Mutter mit Kalb)
Nashorn (1 mit Vogel auf dem Rücken)
Zebras (mindestens 12)
Streifengnus (sehr viele)
Springbock (1)
Warzenschwein (5)
Elefant (ein Glück nur einen von weitem)
Impala (sehr viele)
Schildkröte (1)
Von der Schildkröte haben wir leider kein Foto – sie war zu schnell für uns und hat sich dann im Gras versteckt. Verrückt.

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Den Mittag und frühen Nahmittag verbringen wir enspannt vor unserem Zelt auf der Veranda. Erst zur goldenen Stunde fahren wir wieder in den Park. Durch das sanfte Licht wirkt das Tal wie ein Märchenland – einfach magisch.

Erst sehen wir gar keine Tiere und dann geht plötzlich vor uns eine Herde Impalas über die Straße – und die werten Damen und Herren lassen sich Zeit. Wir fahren dieses Mal eine Route am Hauptswasserloch entlang. Hier sollen die meisten Tiere zu finden sein, u.a. auch vier Löwenrudel, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben. Wir sehen auf dieser Route eigentlich nur Vögel und von sehr weitem ein paar Nashörner. Sonst begegnen uns danach noch diverse Herden Impalas, ein paar Springböcke und Streifengnus sowie Zebras. Von Löwen ist weit und breit keine Spur. Nur ein Mal sehen wir von weitem etwas Katzenartiges über die Straße spazieren. Das könnte ein Luchs gewesen sein.

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Nach dem Abendessen geht es gleich ins Bett, denn wir müssen morgen sehr früh raus. Um 4:45 beginnt unsere Ausfahrt mit dem Ranger. Wir sind sehr gespannt und hoffen natürlich auf Wildkatzen.

😉
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Fazit
Bakgatla Resort – Executive Safari Tent:
tolles Abenteuer, gutes Essen, bequemes Bett

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