Reisetraumland

Die längsten 46km…

Heute heißt es ein Mal mehr, Abschied nehmen – dieses Mal von unserem Safari Zelt und dem Pilanesberg Game Reserve. Das fällt uns gar nicht so schwer, weil wir schon super gespannt auf das Madikwe Game Reserve und die Madikwe River Lodge sind. Zurecht, wie wir in ein paar Stunden sehen werden – nur der Weg dorthin ist steinig. Sehr steinig.

Anfangs fahren wir durch einige Siedlungen. Mir fällt keine bessere Bezeichnung dazu ein – es sind einfach nur mehr oder weniger wehrhaft eingezäunte Grundstücke links und rechts von der Straße mit einem Haus darauf. Und Haus kann in diesem Fall alles von einer Wellblechbruchbude bis hin zu einer mehrstöckigen Villa mit 2 SUVs davor sein. Zwischendrin stehen immer wieder Ziegen, Esel oder Rinder am Straßenrand. Vor allem die ärmlichen Behausungen bleiben uns noch lange im Gedächtnis. Für uns ist unvorstellbar, dass man so leben kann – zumal sie so winzig (vielleicht 8qm) sind. Es muss unglaublich warm darin sein dazu kein fließendes Wasser, oft kein Strom. Die besseren scheinen etwas größer und mit Strom ausgestattet – gut an den Satellitenschüsseln zu erkennen.

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Und scheinbar ist der Gottesdienst gerade beendet, denn es kommen uns viele Menschen in bester Sonntagsgarderobe entgegen. Besonders die Frauen haben sich schick gemacht und tragen fast alle einen Regenschirm gegen die Sonne während sie an der Hauptstraße nach Hause flanieren.

Irgendwann sind wir wieder alleine auf der Straße, ringsum nur noch Natur. Und plötzlich ändert sich der Straßenbelag. Es sind noch 46km bis zur Madikwe River Lodge und wir fahren nun auf einer Schotterpiste. Hurra. Jetzt ist uns auch klar, warum das Navi noch über eine Stunde bis zur Ankunft berechnet hat. Wir schaffen es in zwei Stunden – teilweise können wir nicht schneller als 20km/h fahren. Und ab und zu kommen uns einsame, junge Männer mit einem Rohr in der Hand entgegen. Wir verstehen den Sinn nicht (wie so oft hier) und fahren mal lieber weiter.

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Aber wir kommen an und das ist die Hauptsache. Wir werden von unserem Guide für die nächsten Tage fröhlich am Tor begrüßt. In der Rezeption werden uns Erfrischungstücher und ein Glas Limonade gereicht. Neben dem normalen Papierkram müssen wir auch einen Haftungsausschluss für die Lodge unterschreiben und angeben, welches Getränk wir für die nachmittägliche Safari wünschen. Verrückt. Danach geht es zu unserem Zimmer, dann zum Mittagessen.

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Um 16:00 Uhr sollen wir uns zum High Tea in der Lobby einfinden und kurz darauf beginnt unsere erste, richtige Safari. Jetzt merken wir, dass Pilanesberg zwar zum Üben gut war, aber mit einer richtigen Safari nicht konkurrieren kann. Der Plan ist, die Geparden im Süden des Parks zu finden, oder die Wildhunde. Auf dem Weg sehen wir gleich noch ein paar Breitmaulnashörner und Elefanten – neben diversen Zebras, Impalas und Streifengnus.

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Die Geparden sind nicht zu finden, dafür aber die Wildhunde – nachdem wir ein gutes Stück querfeldein gefahren sind. Und mit querfeldein meine ich nicht so einen kleinen Waldweg oder Trampelpfad – damit meine ich wirklich mitten über die Wiese und sogar über ganze Büsche.

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Bevor es dann zum Abendessen zurück zur Lodge geht, gibt es noch den Sundowner zum Sonnenuntergang – inklusive ein paar Nüsschen, Trockenfrüchten und Dörrfleisch.

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In der Lodge bekommen wir zum Abendessen ein Menü in drei Gängen und dann ist der Tag auch schon vorbei. Morgen früh heißt es um 5:00 Uhr aufstehen zur nächsten Safari. Wir sind hier in einer völlig anderen Welt gelandet, können all das kaum fassen, aber schön ist es schon.
😉
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Fazit
Madikwe River Lodge:
unglaublich schön, tolles Zimmer, sehr sauber, tolles Essen, freundlicher Service, super Guide und viele tolle Tiere

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