Reisetraumland

Das war ein wirklich aufregender Tag heute…

Unser Flug geht um 8:00 Uhr morgens. Dank mütterlicher Unterstützung in Form eines Weckanrufs sind wir bereits um 4:00 Uhr wach, um 5:00 Uhr unterwegs und um 5:30 Uhr die ersten am Flughafen. Als wir losfahren ist es dermaßen stockfinster, dass wir mangels Außenbeleuchtung kaum unser Auto vor dem Bungalow finden.

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Check-in und Flug verlaufen ohne größere Vorkommnisse – wir haben wieder eine 4er Sitzreihe für uns und der Schatz verschläft pratisch den ganzen Flug. Sogar das Essen ist dieses Mal essbar. Der Flughafen in Johannesburg ist unglaublich groß und super modern. Wir bekommen problemlos Geld und können unsere Postkarten abgeben.
Erst bei der Autovermietung verlässt uns unser Glück. Die Kombination meiner Kreditkarte mit dem Führerschein vom Schatz kann Hertz nicht akzeptieren – ohne meinen Führerschein bekommen wir kein Auto. Und das meinen die wirklich ernst – sie würden aber eine Kopie akzeptieren. Ein Glück kann uns Fania weiterhelfen. Sie sucht meinen Führerschein, findet, fotografiert und schickt ihn an mich und an Hertz. Hertz sagt, es sei nichts angekommen, ich soll ihn erneut senden. Also suchen wir uns Internet (was man hier völlig problemlos online kaufen kann) und leiten die E-Mail erneut an Hertz weiter. Wieder ist nichts angekommen. Ich zeige der Mitarbeiterin die weitergeleitete E-Mail und jetzt glaubt sie mir wenigstens. Ab hier ist sie sehr hilfsbereit und nach einigem hin und her kommt auch die E-Mail an und wir bekommen unser Auto – sogar mit einem Upgrade. Der Schatz ist nun stolzer Fahrer eines nagelneuen Nissan Almera und wir machen uns 3 Stunden später als geplant auf den Weg zum Naturschutzpark Pilanesberg und dem Bakgatla Resort dort. Schade nur, dass unsere Unterkunft im Navi nicht zu finden ist. So bleibt uns nur die zum Großteil recht ungenaue Karte von Hertz und die noch weniger verlässliche Beschilderung der Straßen – wenn so ein Straßenschild umfällt, muss das ja nicht gleich wieder aufgestellt werden – das kann man auch so noch irgendwie benutzen. Und überhaupt haben die hier ein anderes Verständnis von Autobahnen oder Landstraßen und vom Überholen auf selbigen. Uns begegnen mehrfach Fußgänger auf dem Standstreifen oder gerne auch beim Überqueren der Autobahn (einmal sogar als die Autobahn jeweils dreispurig war – der stand da zwischen Spur 2 und 3). Überholmaneuver sind besonders dann interessant wenn die Straße in jede Richtung eigentlich einspurig ist. Zum Glück gibt es da ja noch den Standstreifen. Das langsamere Gefährt fährt dann so zu 75% auf dem Standstreifen und das schnellere überholt – teils auf der eigenen Spur fahrend – teils im Gegenverkehr.

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Wie durch ein Wunder kommen wir kurz nach dem Sonnenuntergang in der Dämmerung an. Hungrig, erschöpft und erleichtert.

Sofort zieht uns der Ort in seinen Bann. Es ist magisch hier: völlig still außer den Geräuschen der Tiere, unter uns die rotbraune Erde – dazu die verschiedensten Grüntöne der Büsche und Bäume. Wir checken ein und beziehen unser executive Safari Zelt. Es ist das letzte in der Reihe – neben uns kommt nur noch Natur. Das Zelt an sich ist robust, dabei aber geräumig, sauber und bequem eingerichtet – fühlt sich gar nicht an wie Zelten (naja, außer, dass alles etwas klamm ist). Und man darf nicht allzu genau in die Ecken und so schauen, wir wollen ja nun auch nicht für immer hier wohnen, also passt es super.

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Das Essen ist auch sehr lecker: der Schatz isst sogar Impala, ich bleibe lieber bei Hühnchen. Auf dem Rückweg vom Essen ist es stockfinster und die Milchstraße genau über uns. Ein Stern bewegt sich. Erst denken wir, das ist ein Flugzeug, dann realisieren wir, dass es eine unglaublich ausdauernde Sternschnuppe ist und wünschen uns was. Es passiert nur ganz selten, dass man von einem Ort so fasziniert ist – hier ist es sofort so.
😉
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Fazit
Bakgatla Resort – Executive Safari Tent:
tolles Abenteuer, gutes Essen, bequemes Bett

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