Reisetraumland

Das ist hier wie im Wellenbad…

Heute lassen wir es ruhig angehen. Der Schatz hat gestern zuviel Sonne abbekommen und ist heute gar nicht gut drauf. Wir stehen also nicht um 6:00 Uhr zum Sonnenaufgang auf und fahren auch nicht vor dem Frühstück durch de Gegend auf der Suche nach tollen Motiven im schönsten Licht. Nach dem Frühstück verziehen wir uns dann auch wieder in unser Zimmer, schlafen und gammeln rum bis um 14:00 Uhr die stärkste Mittagssonne vorbei ist. Jetzt geht es los – Richtung Norden – da war doch dieser süße Shop. Den besuchen wir auch – leider hat er sich preislich seinem Umfeld (4 Sterne Resort) angpasst und so erstehen wir nur ein Gel gegen Sonnenbrand.

Weil heute unser letzter Tag auf La Digue ist, entscheiden wir uns, nochmal zum Strand Grand Anse zu fahren. Wir hätten auch auf den Berg in der Inselmitte fahren und wandern können aber das erscheint uns viel zu anstrengend. Wir fahren einen anderen Weg als letztes Mal und sehen wieder ein Sück mehr von La Digue. Über die ganze Insel führen ein paar Straßen, die mit ihrem Kopfsteinpflaster wohl eher an Fußgängerzonen erinnern. Für unsere Fahrräder reichen sie bestens aus. Wie hier allerdings 2 Autos aneinander vorbei passen sollen, ist uns ein Rätsel. Vor allem, weil es rechts und links teilweise einen Meter runter geht, es aber keinerlei Begrenzung gibt.

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Am Strand Grand Anse suchen wir uns ein schattiges Plätzchen und dann wegen der nervigen Stechfliegen gleich noch ein neues Plätzchen, kühlen uns im Meer (mit Wellen wie im Wellenbad) ab und erfreuen uns an diesem unglaublich schönen Fleckchen Erde. Ich glaube, so weichen, weißen Sand habe ich noch nirgends gesehen. Und der Sand wandert hier: Von November bis Mai sind alle Strände im Osten der Insel wundervoll sandig, von Mai bis November dann die Strände im Westen. Allein der Strand vor unserem Apartment ist dann etwa einen halben Meter höher mit Sand angefüllt und dadurch auch viel breiter. Jetzt verstehen wir auch, warum andere den Anse Source d’Argent so toll finden. Die waren einfach zu einer anderen Jahreszeit da. Als wir später erzählen, dass wir wieder hier waren, ernten wir verwunderte Blicke. Der Strand sei so weit weg – nun ja – 3km bis ans andere Ende der Insel halt.

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Den ganzen Tag ist es schon ein bisschen bewölkt und gerade als wir aufstehen und ein paar Fotos machen wollen, beginnt es zu tröpfeln. Wir kehren um, packen unsere Sachen zusammen und rennen zum Schluss hektisch unter ein Dach. Man hat die Regenwand so richtig auf einen zukommen gesehen und gehört. Man selbst steht im trockenen und sieht den Regen kommen; noch 10m; noch 5m und dann wird es nass. Und jetzt regnet es richtig. Und mit richtig meine ich, dass man innerhalb einer Minute völlig durchnässt ist – so, wie das hier halt ist.

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Eine halbe Stunde später ist der Spuk schon wieder vorbei und die Sonne kommt raus. Wir machen noch ein paar Fotos und fahren zu unserem Apartment. Heute Abend gibt es nochmal das gute Essen hier und wir dürfen beim Kochen zuschauen. Es gibt Chicken Marsala Curry, Fisch in Kokossauce, Kürbischutney und als Nachtisch Kochbananen in Kokosmilch.

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Im Anschluss plaudern wir noch mit unseren Gastgebern, dürfen das Hochzeitsbuch anschauen und erfahren, dass die beiden genauso gerne reisen und shoppen wie wir. Nur als Sven ihnen erzählt, dass es in der DDR nur einmal pro Jahr Bananen und Orangen gab, da glauben sie uns kein Wort. Morgen geht es für uns dann weiter nach Mahé – allerdings erst nachdem Christina mir die besten Shopping Malls in Johannesburg verraten hat.

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Fazit
Marie France Beach Front Apartments: sehr schönes und ganz neues Apartment, super Dusche und tolles Bett; sehr nette, hilfsbereite Eigentümer, gutes Frühstück mit Früchten, frischem Saft und extra unseren Wünschen entsprechend bereitete Eier.

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