Reisetraumland

Der nächste Level beim Fahren…

Heute heißt es Abschied nehmen von La Digue und unserem wunderschönen Apartment hier, denn es geht nach Mahé – auf die Hauptinsel der Seychellen. Aber erst kommt das Frühstück mit Früchten – dieses Mal mit Sternfrucht, goldenem Apfel und Mango (rechtes Foto) und einer extra Portion Brotfrucht mit Sirup (linkes Foto), weil unser Vermieter nicht fassen konnte, dass wir das noch nie hatten. Sieht aus wie Ananas, ist aber eher wir Kartoffel, sehr stärkehaltig und sättigend.

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Wir nehmen wieder die Fähre und weil die erst um 14.15 Uhr losfährt, bummeln wir den Vormittag in unserem Zimmer rum, genießen nochmal die Aussicht, den Balkon und ein eiskaltes Getränk. Inzwischen gibt es auf der Insel vermutlich keine Cola light mehr – jedenfalls habe ich alle gekauft, die ich in irgendwelchen Supermärkten gefunden habe. Und das waren nicht viele – also gibt es erst wieder welche, wenn die neue Lieferung angekommen ist. Unser Vermieter verabschiedet uns mit einem kleinen Snack bestehend aus selbstgemachten Fischstäbchen und anderen Köstlichkeiten – wir habe keine Ahnung, was es ist, schmeckt aber. Die essen hier auch Flughunde, also hoffen wir mal, dass es das nicht war.

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Auf dem Weg zur Fähre sind wir mal wieder die einzigen, die laufen und ihr Gepäck selber tragen. Die meisten werden gefahren und ihre Carbonkoffer werden im Anschluss nachgeliefert.

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Auf der Fähre sieht man praktisch nur Chanel, Calvin Klein und Armani. Wir müssen bei den Reichen und Schönen ähm Hässlichen gelandet sein. Wir fühlen uns recht fehl am Platze zwischen all den anderen Reisenden. Sollte diese Fähre sinken – was bei dem Wetter nicht ausgeschlossen scheint – sind diverse schweizer Unternehmen führungslos.

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Auf Mahé angekommen, erwartet uns unser Mietwagenverleiher zur Übergabe unseres Hyundai i10. Ich habe noch nie so ein kleines, klappriges Auto gesehen. Für die Insel ist es aber ganz gut, denn die Straßen sind wieder ziemlich schmal. Der Schatz findet, das sei hier Fahren auf dem nächst höheren Level: Linksverkehr inklusive schmaler Straße mit Abgrund. Er mag die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40km/h auf der gesamten Insel und hält sich – sehr zum Missfallen der anderen Verkehrsteilnehmer – streng daran. Ich bewundere ihn für seine starken Nerven und bin froh, meinen Führerschein vergessen zu haben.

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Bei unserer neuen Unterkunft ist man schon besorgt, wo wir denn bleiben. Sogar der Mietwagenverleiher hat angerufen, ob wir angekommen sind. Naja, eine Straße war gesperrt und wir mussten noch tanken. Welche Autovermietung übergibt ein Auto auch mit praktisch leerem Tank?
Unser Bungalow ist nicht ganz so schön, wie das letzte Apartment. Ich finde nicht so richtig die passenden Worte dafür. Ok, es ist ziemlich unvorteilhaft möbliert. Nichts passt so wirklich zusammen und manches ist schon ziemlich alt und abgewohnt. Aber wir haben ein halbwegs vernünftiges Bett, eine funktionierende Dusche und sowas, wie eine Küche. Und gegenüber ist auch noch ein Supermarkt, zumindest ein großer Raum (könnte mal ein Stall oder eine Scheune gewesen sein) mit vielen Dingen, die zum Verkauf stehen – darunter auch Lebensmittel. Wir decken uns noch schnell mit dem Nötigsten ein (Kaffee, Cola light, Wasser, Kekse, Nudeln und Tomatensoße), denn morgen – am Sonntag – hat praktisch alles geschlossen.

Den Abend verbringen wir hier – zum Teil auf der Suche oder Jagd nach dem Internet, zum Teil beim Pläne schmieden für die nächsten Tage.
😉

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Fazit
Coco Blanche Bungalow und Apartments:
Bungalow zu laut (Straßenlärm) und abgewohnt

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