Reisetraumland

Das gibt morgen bestimmt Muskelkater…

Wir verschafen! Ist das zu fassen, wir schlafen 14 Stunden und wachen um 10:30 Uhr auch nur auf, weil unser Vermieter klopft und wissen will, ob wir nicht langsam zum Frühstück kommen möchten. Das Frühstück ist wie wir es erwartet haben: Kaffee, frischer Saft, frische Früchte, Toast mit Marmelade, Kuchen und Eier. Perfekt!

Danach holen wir vom Nachbarn unsere gemieteten Fahrräder ab. Nun ja, ich behaupte mal, wenn der Rost nicht wäre, würden die Dinger auseinanderfallen. Die Hinterradbremse geht gar nicht, dafür quietscht die vordere super laut und das ist gut, denn auch die Klingel geht ja nicht. Und immerhin haben die eine Gangschaltung mit 6 Gängen – bei den vielen Hügeln hier ist die schon hilfreich, wobei wir meist absteigen und wir sind nicht die einzigen, die das so machen. Es ist einfach viel zu warm für sportliche Aktivitäten.

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Immerhin legen wir heute etwa 15km zurück und sehen damit fast die ganze Insel. Zuerst geht es nach Norden und dann immer weiter bis zum Ende der Straße. Die Strände sind nett, aber nicht so der Wahnsinn. Wo wir genau waren, wissen wir mangels Ausschilderung leider nicht. Auf dem Weg begegnet uns übrigens sogar eine von diesen Riesenschildkröten. Die läuft ganz entspannt am Wegesrand lang. Überhaupt haben die Tiere hier keinerlei Angst vor Menschen. Es ist mehr so, dass wir den Vögeln ausweichen, die auf den Wegen hocken – die gehen maximal 3 Schritte zur Seite und bleiben ganz entspannt.

Im Anschluss wollen wir noch zum Strand Grand Anse, der einer der schönsten sein soll, was wir nur bestätigen können! Der Weg dorthin führt uns 3km quer durch die Inselmitte vorbei an der Schule, der Kirche, einigen Häusern und vor allem viel Dschungel. Unser Vermieter meinte noch, es gäbe keine Schlangen und keine Spinnen hier. Naja, wenn man das Tier direkt in der Kategorie Monster und nicht bei Spinnen einordnet, behält er Recht (allein der Körper ist so ca. daumengroß).

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Der Strand ist übrigens superschön – genau so, wie man sich die Seychellen vorstellt – aber skandalös, wir sind nicht allein! Wir genießen den Strand und das perfekt temperierte Meer (nicht zu kalt, dennoch erfrischend) und fahren dann zu unserer Unterkunft zurück.

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Eine Dusche und einen Sonnenuntergang später gehen wir essen und endlich gibt es auch Internet!

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Fazit
Marie France Beach Front Apartments: sehr schönes und ganz neues Apartment, super Dusche und tolles Bett; sehr nette, hilfsbereite Eigentümer, gutes Frühstück mit Früchten, frischem Saft und extra unseren Wünschen entsprechend bereitete Eier.

Chez Marston: kein gutes Essen, teures Internet

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