Reisetraumland

Chaos im Paradies

Nachdem das CoCo Hotel sehr unflexibel war und Freunde aus der Reservierung nicht mehr raus gelassen hat, machen wir uns also allein auf den Weg.
Der Taxifahrer macht auf dem Weg zur Autovermietung erstmal eine Stadtrundfahrt.

Zum Glück haben wir eine Reservierung….. Dachten wir zumindest bis wir die Autovermietung betreten. Dort macht uns der Mitarbeiter klar, dass er gar kein Auto da hat. Kein Einziges. Aber wir haben doch eine Reservierung? So unsere Argumentation… Er erklärt uns, dass die Firma ohne zu prüfen einfach jede Buchung annimmt, auch wenn es gar kein Auto gibt. Wir sind etwas ausser uns. Von dem Mitarbeiter kommt nur ein verständnissloses ‚Young Lady… I knoooooow, I am working here….‘ . Wir fragen, wie es nun weitergeht. Er sagt in mexikanischer Gelassenheit, wir sollen vielleicht morgen nochmal kommen, oder nächste Woche oder so. Das mexikanische Gefühl zu Zeit ist für uns Deutsche mehr als schwer.

Da wir um 12 aus dem Hotel ausschecken müssen, nehmen wir erstmal ein Taxi zurück. Wir sind beide ratlos, was wir nun machen. Naja um 13 uhr fährt ja ein Bus nach Belize. Nehmen wir den. Tjjaaaaaa das ausschecken dauert aber. Einige amerikanische betreuungsintensive Kunden treffen auf die mexikanische Mitarbeiterin an der Rezeption. Wir verpassen also auch den Bus.

Also Plan C, wir wollen im Hotel wieder einchecken. Erwähnten wir, es ist high season? Kein Zimmer frei. Wir sollen es in ein paar Tagen nochmal versuchen.

Wir sind erledigt.

Sven liebt ja Spontanität. Aber das ist zu viel. Alle Ideen kommen auf den Tisch. Von, wir bleiben im Mexiko und machen Tagesausflüge zu: Wir nehmen den Nachtbus. Also warten wir erstmal bis unsere Freunde von deren Tagestour wiederkommmen und schauen dann, wie es weitergeht.

Eigentlich war der Nachtbus schon beschlossene Sache, doch dann ging plötzlich alles ganz schnell. Sven hatte ein schlechtes Gefühl die Weiterreise betreffend und wollte lieber hier bleiben. Durch Zufall findet er ein kleines Apartment bei booking.com, was wir gleich buchen. Damit ist klar, wir bleiben hier. Und hier ist hier. Wir fahren gleich nachmittags hin. Es ist wirklich am A*** der Welt, der Taxifahrer findet es kaum. Wir sind sehr erleichtert, denn bei unserer Ankunft steht dort ein junger Mann, der sich als der Eigentümer herausstellt. Seine Frau kommt auch gleich dazu und beide zeigen uns das Apartment. Es ist schön, ganz neu und geräumig – eben genau so, wie auf den Bildern. Wir fühlen uns sofort wohl und ziehen ein.
Abends treffen wir uns ein letztes Mal mit Freunden zum Dinner.

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